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Abendrot | 06.06.2015
Abendrot | 06.06.2015
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michael
 

  Wettererscheinungen  


Das was wir als Wetter bezeichnen, ist der spĂŒrbare Zustand innerhalb der AtmosphĂ€re, hauptsĂ€chlich in der TroposphĂ€re, die sich bis in eine Höhe von ca. 15km erstreckt.

Dazu gehören alle Gattungen von Wolken sowie deren Begleiterscheinung wie Nebel, Dunst und der daraus resultierende mögliche Niederschlag (Regen, Schnee, etc.)

Ebenso zÀhlen die bei einem Gewitter entstehenden Blitze dazu, die zu den selbstleuchtenden Erscheinungen gehören. Oberhalb der TroposphÀre beginnt die StratosphÀre.



Sie liefern uns Regen, Schnee, Hagel und Sturm. Ab Mitte Mai bis August können leuchtende Nachtwolken den Himmel mit silberweißen FĂ€den den Himmel zieren. Shelfcloudwolken kĂŒndigen eine Gewitterfront an. Es gibt zahlreiche Wolkenformationen aus denen man "wie in einem Buch lesen" und das Wetter vorhersagen kann.


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Unterkategorien
Leuchtende Nachtwolken (NLC) (32)





Leuchtende Nachtwolken entstehen in der oberen AtmosphÀre, in einer Höhe von ca.80-85 km Höhe, der sogenannten Mesopause.
Die silberweißen FĂ€den, die aus Eiskristallen bestehen, sind in den Sommermonaten ungefĂ€hr 1-1,5 Stunden nach Sonnenuntergang bzw. vor Sonnenaufgang zu beobachten. Die Sonne hat dann einen Stand von 6-16° unter dem Horizont.
In diesem Zeitraum werden die NLC von der Sonne angestrahlt und erscheinen in siberweißen FĂ€den oder BĂ€ndern. Ihre Struktur kann sehr komplex sein. Dies können Wellen, Netze oder auch fischgrĂ€tenĂ€hnliche Strukturen sein.
In Norddeutschland und den skandinavischen LĂ€ndern können NLC meist in Höhen zwischen 10-30° beobachtet werden. In einigen FĂ€llen können sie sich aber auch bis zum Zenit ausbreiten und noch darĂŒber hinaus weiter sĂŒdlich.



Polarlichter (3)





Polarlichter sind selbstleuchtende Erscheinungen und entstehen durch geladene Sonnenteilchen die auf die ErdatmosphÀre treffen. Sie werden im erdmagnetischen Feld zu den Polen hingeleitet und regen dort die Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Leuchten an. Besonders in den Polregionen und den hohen breiten der Erde kann es dann zu eindrucksvollen Polarlichtern kommen.

Im Gegensatz zu Leuchtenden Nachtwolken, dem Beobachten der Milchstraße, Zodiakallichtes oder Airglow, sind Polarlichter stetig in Bewegung. Es können BĂ€nder, Strahlen, Bögen und Flecken in wechselnder FarbintensitĂ€t entstehen.

Bei einer Sonneneruption, die geladene Teilchen in unsere Richtung leitet, ist je nach Ausrichtung und StÀrke mit einem solchen Ereignis zu rechnen. Dennoch gibt es eine Menge andere Faktoren die eine Rolle spielen, ob und wann Polarlicht zu beobachten ist.



Blitze (85)





In einer Gewitterwolke, einem Cumulonimbus (CB) , herrschen große Aufwinde, Regentropfen die innerhalb der Wolke nach unten fallen werden wie in einem Fahrstuhl wieder nach oben befördert, dabei gefrieren die Tropfen oder sammeln Eis an. Dieser Vorgang dauert so lange an, bis die Schwerkraft grĂ¶ĂŸer ist als der Aufwind innerhalb des CB. Die Folge davon sind große Tropfen, Graupel oder eben Hagel!

WĂ€hrend dieses Vorganges entstehen innerhalb dieser Wolke RĂ€ume mit unterschiedlichen Spannungen. Die Oberseite des CB ist in den meisten FĂ€llen positiv geladen, die Unterseite negativ. Ist die Spannung zu groß kommt es zu einer Entladung. Die meisten Blitze entstehen innerhalb der Wolke (CC - "cloud to cloud"), doch bei sehr großen Spannungsunterschied auch zwischen der Wolke und dem Erdboden (CG - "cloud to ground"). Hier ist noch zu unterscheiden zwischen negativen und positiven Erdblitzen. Negative Erdblitze entladen sich von der negativ geladenen Unterseite zum positiv geladenen Teil des Erdbodens, oder aber von der positiv geladenen Oberseite der Gewitterwolke zu einem negativ geladenen Teil auf der Erde. Diese Blitze sind in der Regel sehr laut und haben ein zerstörerisches Potential, machen aber auch nur ca.5% aller Erdblitze aus.

Die gigantischen Entladungen bei einem Gewitter sind immer ein faszinierendes Himmelsschauspiel. Besonders bei Nacht ist das Ablichten von Blitzen sehr interessant. TagsĂŒber ensteht das Problem, dass man nie weiß, wann ein Blitz sich wo entlĂ€dt. Zu lange Belichtungszeiten lassen das Bild viel zu hell wirken.
Eine Methode am Tag ist das fotografieren mit Serienbild-Funktion, d.h. viele Bilder in schneller Folge in der Hoffnung das ein Blitz zumindest auf einer Aufnahme zu sehen ist. Die Chance hierbei ist aber schwindend gering.
Bei Nacht hat man den Vorteil mit langen Verschlußzeiten zu arbeiten um sogar mehrere Blitze auf ein Bild zu bekommen. Außerdem wirken Nachtaufnahmen von Gewittern viel dramatischer.
Doch auch Blitzaufnahmen am Tag sind mittlerweile machbar, ein Blitztrigger reagiert in Bruchteil von Sekunden auf die Vorentladung und löst die Kamera dann aus. Die Hauptentladung ist dann mit etwas GlĂŒck im Kasten. Meist klappt dies, es hĂ€ngt natĂŒrlich damit zusammen wie stark die Entladung ist und wie lange sie andauert.



Wolkenarten und Sonderformen (381)

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Wolkengattungen. Ohne Wolken wĂŒrde es atmosphĂ€rische PhĂ€nomene nicht geben. KrĂ€nze, Sonnen- und Wolkenstrahlen, GegendĂ€mmerungstrahlen, Halos und sogar Regenbögen wĂ€ren nicht existent.

Wolken sind Ansammlungen von feinen Wassertröpfchen oder Eiskristallen in der TroposphÀre, die sich an Kondensationskeimen bilden. Die farblosen Tropfen bzw. Eiskristalle werden infolge der Mie Streuung sichtbar.

Je dichter die Ansammlung der Tropfen, desto weniger Licht kann gestreut werden, die Wolke erscheint immer dunkler. Die Position der Wolke in AbhÀngigkeit zum Sonnenstand spielt auch eine entscheidende Rolle, welche Farbe die Wolken haben.

So wirkt eine Cumulus Wolke die sich direkt zwischen Sonne und Beobachter befindet sehr dunkel, ein Beobachter der in einem 90° Winkel zur selben Wolke steht sieht diese weiß.
Ebenso erscheinen Wolken nahe dem Horizont wĂ€hrend des Sonnenunterganges orange-rot. Dies ist durch den lĂ€ngeren Weg des Sonnenlichtes durch die AtmophĂ€re zurĂŒck zufĂŒhren, da blaues Licht seitlich weg gestreut wird. Höhere Wolken werden noch vom Sonnenlicht direkt angestrahlt und erscheinen dem Beobachter weiß.

Es gibt vier Wolkenfamilien, die in 10 Wolkengattungen untergliedert werden. Daneben gibt es noch Arten, Unterarten und Sonderformen.


HOHE WOLKEN
Cirrus (Ci), Cirrocumulus (Cc), Cirrostratus (Cs)




MITTELHOHE WOLKEN
Altocumulus (Ac), Altostratus (As),




TIEFE WOLKEN
Cumulus (Cu), Stratocumulus (Sc), Stratus (St)




Vertikale Wolken
Nimbostraus (Ns), Cumulonimbus (Cb)



UNTERARTEN | SONDERFORMEN
congestus (con), fractus (fra), mammatus (mam), arcus (arc), asperitas (asp), pileus (pil), tuba (tu), incus (inc), Horseshoe vortex










Wind, Sturm und Orkan (1)


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